Fragen & Antworten - Praxis für Ergotherapie und Neurofeedback Kerstin Kraus-Vogt

Praxis für Ergotherapie & Neurofeedback

Kerstin Kraus-Vogt

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Fragen & Antworten

Neurofeedback







Wie funktioniert Neurofeedback?

Bei einer Sitzung werden am Kopf des Anwenders 3 bis 5 Sensoren befestigt, die die Hirnströme aufnehmen. Auf dem Monitor eines Computers können diese Messungen sichtbar gemacht werden. Der Anwender sieht außerdem verschiedene Animationen, die ihm positive Veränderungen seiner Hirnaktivität sofort direkt sichtbar oder auch hörbar zurückmelden (Feedback). Der Patient lernt durch diese Erfolgsmeldungen die verbesserte Hirnaktivität immer schneller und anhaltender zu erreichen. Dem Gehirn werden dabei keinerlei elektrische Impulse zugeführt, es wird ausschließlich die augenblickliche Hirnaktivität gemessen und zurückgemeldet.


Wie lange dauert eine Sitzung?

Die Sitzungen dauern mit allen Vorbereitungen ca. 60 Minuten.


Sind die Behandlungen Schmerzhaft oder unangenehm?

Ebenso wie bei Blutdruckmessungen oder EKG spürt man keinen Schmerz. Ob etwas unangenehm ist, ist eine sehr persönliche Empfindung. Die überwiegende Mehrheit der Anwender empfindet Neurofeedback nicht als unangenehm.


Gibt es Nebenwirkungen?

Nein, bisher sind keine bekannt.


Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Im Regelfall ist von 20-40 Sitzungen auszugehen. Die Vorgabe für Beendigung der Therapie ist eine Verbesserung der elektrischen Hirnaktivität auf annähernde Normwerte in drei aufeinander folgende Sitzungen.


Kann Neurofeedback Medikamente (z.B. Ritalin®) ersetzen?

Die wissenschaftlichen Untersuchungen sagen eindeutig "Ja". Die Praxis ist häufig etwas anders. Trotzdem ist die Tendenz zu einer Verringerung bzw. Absetzung einer Medikation in sehr vielen Fällen gegeben.


Wie lange hält die Wirkung einer Neurofeedbacktherapie bzw. eines Neurofeedbacktrainings an?

Neurofeedback gleicht einem längerfristigen Lernprozess, ähnlich dem Schwimmen oder Fahrradfahren lernen. Das Gehirn verändert seine Aktivitätsmuster nachhaltig. Studien konnten die Effekte in Umfangreichen Untersuchungen noch deutlich auch nach 6 Monaten zeigen.


Ab welchem Alter ist Neurofeedback möglich?

Gängig gilt zurzeit der Schuleintritt als Mindestalter. Ein Höchstalter gibt es nicht, gerade ältere Menschen mit nachlassenden geistigen Fähigkeiten kann Neurofeedback helfen.


Macht es Sinn noch als Erwachsener ein Neurofeedback-Training zu beginnen?

Gerade im Erwachsenenalter kann es sinnvoll sein, seine Konzentrationsleistung zu verbessern. Neuste Untersuchungen haben eine deutliche Verbesserung der Merkfähigkeit nach einem Neurofeedback-Training belegt. In den USA boomt diese Trainingsform in den letzten Jahren.


Beratung und Termine unter: (09771) – 601 480


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